Copywriter für IT-Beratungen: Warum Fachsprache Kunden kostet
Du kennst dein Thema in- und auswendig.
Du weißt, was ein Data Warehouse ist. Was ETL-Pipelines leisten. Warum ein schlecht konfiguriertes BI-System mehr kostet als keins.
Das Problem: Dein Kunde weiß das nicht. Und deine Website erklärt es ihm auf eine Weise, die er nicht versteht.
Also klickt er weiter.
Wer liest deine Website wirklich?
Die meisten IT-Beratungen schreiben für einen Leser, der nicht existiert: den technisch versierten Entscheider.
Den gibt es selten.
Was es gibt: Geschäftsführer, die ein Problem haben. Kaufleute, die ein Budget rechtfertigen müssen. Operations-Leiter, die etwas schneller, einfacher, sicherer haben wollen.
Die lesen „wir implementieren skalierbare Cloud-Architekturen auf Basis moderner Microservices-Frameworks" – und denken: Ich hab keine Ahnung, was das für mich bedeutet.
Also rufen sie jemand anderen an. Jemanden, der es erklärt.
Was Fachsprache wirklich anrichtet
Fachsprache macht nicht klug. Sie macht unsicher.
Wenn ein Besucher deiner Website drei Sätze liest und keinen versteht, denkt er nicht: Wow, die sind Experten. Er denkt: Das ist nichts für mich.
Und geht.
Das ist kein Zeichen schlechter Absicht. Es ist ein Zeichen, dass du für Kollegen schreibst – nicht für Kunden.
Der Unterschied ist entscheidend.
Wie gute IT-Texte funktionieren
Ein Entscheider will eines wissen: Was ändert sich für mich, wenn ich mit euch arbeite?
Er will keine Architektur-Erklärung. Er will das Ergebnis.
Zwei Beispiele:
Vorher: „Wir entwickeln individuelle BI-Lösungen auf Basis moderner Datenintegrationsprozesse."
Nachher: „Du siehst in Echtzeit, welche Produkte Geld verdienen – und welche nicht."
Gleiches Angebot. Anderes Sprachregister. Anderer Effekt.
Das zweite spricht einen Menschen an, der Entscheidungen trifft. Das erste spricht einen Entwickler an, der Architektur vergleicht.
Was das mit Copywriting zu tun hat
Gutes Copywriting für IT-Beratungen übersetzt.
Es nimmt das, was du weißt – und setzt es in die Sprache derer, die kaufen.
Das klingt simpel. Ist es aber nicht. Weil du so nah an deinem Thema bist, dass du den Abstand nicht mehr siehst. Du weißt zu viel. Und das macht es schwer, so zu schreiben, als würdest du es zum ersten Mal erklären.
Genau dafür gibt es jemanden von außen.
Ich bin 17 Jahre als BI- und IT-Berater unterwegs gewesen. Ich kenne deine Welt. Und ich kenne die Sprache der Entscheider, die du erreichen willst.
Das ist eine Kombination, die es selten gibt.
Wenn deine Website gerade für Kollegen spricht: Meld dich. Wir schauen gemeinsam, was sich ändern muss.
Gefällt dir, was du liest? Lass uns reden.
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